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Dresdner Skiweltcup-Know-How in China gefragt

Aktuelles - 08.03.2019

In Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2022 üben sich die Chinesen bereits jetzt in der Organisation von Wintersport-Events. Am vergangenen Wochenende fanden in Chinas Hauptstadt Peking erstmals Skilanglauf City-Sprint-Wettbewerbe statt. Für die Produktion und Durchführung der Wettkampf-Serie haben die chinesischen Veranstalter dabei auf technische Hilfe und Erfahrungen aus Dresden zurückgegriffen. Mehrere Akteure des FIS Skiweltcup Dresden am Königsufer wirkten in den letzten Tagen bei der Umsetzung der chinesischen City-Sprints mit. 

Erfahrungen aus Dresden mitnehmen

So übernahm Georg Zipfel, der den Skiweltcup Dresden als Wettkampfleiter betreut, auch in Peking die Rolle des obersten Offiziellen. Die Dresdner Firma „Waterloo Produktion“, die die Weltcup-Veranstaltung am Königsufer umsetzt sowie für weitere Dresdner Großveranstaltungen wie das „Pichmännel Oktoberfest“ verantwortlich ist, arbeitete in Person von Michael Kramer bereits seit einigen Wochen in Peking und war für die logistische Produktion der chinesischen Stadtsprints verantwortlich.

Zum Team gehörte auch Pisten-Bully-Fahrer Janko Hennig, der beim Sprint in Dresden die Strecke präparierte und in den vergangenen Tagen in Peking für beste Schneebedingungen sorgte. Am Sonntag reiste zudem Weltcup-Organisator René Kindermann nach Peking und nahm dabei eine Einladung von Abraham Wang an, der das chinesische Langlauf-Nationalteam als Manager betreut und in Richtung Olympische Spiele 2022 in Peking an die Weltspitze heranführen soll. 

René Kindermann: „Wir sind stolz, dass mit Janko Hennig und Michael Kramer zwei Akteure des Skiweltcup Dresden den Sprung ins Team Europa geschafft haben und nun weltweit an der Umsetzung von Skilanglauf-Events beteiligt sind. Bei den Sprints in China lief die TV-Übertragung und das Rahmenprogramm nach unseren Ideen ab. Das staatliche Fernsehen CC TV hat erstmals ein Skilanglauf-Event live übertragen. Jeweils 80 Millionen Chinesen haben die Sprint-Rennen am Fernseher verfolgt.“

Wettkampfleiter Georg Zipfel ergänzt: „Es war ein klasse Wettbewerb. Nach den Rennen hatten wir mehr als 2000 Kinder auf der Strecke, die zum ersten Mal auf Ski standen. So muss es sein, wir bringen den Sport in die Städte und schaffen bei den Menschen Bewusstsein für den Skilanglauf. Ein Sport, den jeder ohne große Investitionen betreiben kann und der für jedes Alter eine perfekte Bewegung im Freien ist.“

Blick auf Peking auf 2022

Noch im Januar hospitierte das chinesische Langlauf-Team beim Skiweltcup Dresden und sammelte Erfahrungen zur Umsetzung von City-Sprints. Auch chinesische Sportler waren erstmals in Dresden dabei.
Nachdem sich Alpin-Ski in China schon großer Beliebtheit erfreut, schickt sich nun auch der Langlauf an, Millionen von Menschen zu begeistern. Die Sprint-Rennen der letzten Woche fanden in drei Stadtteilen Pekings statt, unter anderem direkt vor dem berühmten „Vogelnest“, dem Austragungsort der Leichathletik-Wettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 2008, im Bezirk Shougang und im nördlichen Stadtteil Yanqing, wo tausende Chinesen das Spektakel als Zuschauer verfolgten. Im kommenden Jahr wird es weitere internationale Skilanglauf-Wettbewerbe in China geben, im März 2021 wird dann in Peking sogar das Weltcup-Finale stattfinden. 

Podiums-Platz in Peking für Anne Winkler aus Sachsen

Während die Top-Athleten noch bei der Weltmeisterschaft in Seefeld weilten, nutzen viele Nationen die Wettkämpfe in Peking, um dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Erfreulich aus deutscher Sicht: Anne Winkler aus Sayda im Erzgebirge schaffte es beim ersten Wettbewerb ins Finale und krönte ihre tolle Leistung mit Rang 3 und einem Platz auf dem Podium.  

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