Schweden und Franzosen jubeln erneut vor Dresdner Traumkulisse

Aktuelles - 12.01.2020

Vor über 3500 begeisterten Zuschauern in der robotron Ski-Arena waren es erneut die schwedischen Damen, die ihrer Konkurrenz davon rasten. Allen voran die erst 20 Jahre alte Linn Svahn meisterte den 650 Meter langen Kurs am Königsufer mit großem Können und raste gemeinsam mit der Drittplatzierten des Einzelsprints Maja Dahlqvist auf Rang eins. Rang zwei ging, etwas überraschend, an die Schweiz und das Team von Laurien van der Graaf und Nadine Faehndrich. Auf Rang drei fuhr das zweite schwedische Team mit Evelina Settlin und Linn Soemskar. Für die Schweden war Dresden damit erneut ein besonders erfolgreiches Pflaster, denn auch bei den Herren-Teams durfte gejubelt werden. 

Marcus Frate und Johan Haeggstroem sprinteten mit einer beeindruckenden Schlussrunde noch auf den zweiten Platz und mussten sich nur Team Frankreich mit dem Einzelsprint-Sieger Lucas Chanavat und Renaud Jay geschlagen geben. Speziell Chanavat zeigte in der Schlussrunde eine beeindruckende Leistung und ließ nach dem letzten Wechsel die bis dato führenden Norweger noch hinter sich, sodass für den Vorjahres-Sieger Sindre Bjoernestad Skar und seinen Teamkollegen Haavard Solos Taugboel nur Rang vier heraus sprang. Platz drei ging wie im Vorjahr an Russland. Am Start waren Gleb Retivykh und Andrey Krasvov.

Im Anschluss an die FIS-Rennen gab es dann die lange versprochene Welt-Premiere. Denn zum allerersten Mal kämpften nach den Olympischen Athleten auch Paralympische Athleten um Weltcup-Punkte. Im Wintersport bis dato ein absolutes Novum. Gewonnen haben die US-Amerikanerin Oksana Masters vor Birgit Skansen aus Norwegen und Landsfrau Kendall Gretsch sowie der Russe Ivan Golubkov, der sich gegen Collin Cameron (Kanada) und Daniela Britik (Russland) durchsetzen konnte.

Weltcup-Organisator René Kindermann ist mit der dritten Auflage des COOP FIS Skiweltcup Dresden überaus zufrieden. „Es war ein großartiges Event für das wir bereits jetzt wahnsinnig gutes Feedback bekommen haben. An den Tageskassen hatten wir an beiden Weltcup-Tagen so viel Andrang wie bisher noch nie. Sportler und Funktionäre lobten besonders die Strecke und sprachen von der bisher besten Streckenführung überhaupt. Und das was wir uns vorgenommen haben, die Verknüpfung von Olympischem und Paralympischem Sport hat fantastisch funktioniert. Es sind Bilder entstanden, die es so noch nie gab und die um die Welt gingen. Wir haben in viele glückliche und strahlende Kinder- und Erwachsenenaugen geschaut, die fröhlich über das Gelände gelaufen sind. Das ist ein großer Lohn für viel viel Arbeit.“

Dresdner Skiwoche und Paralympischer Weltcup 

FIS Weltcup beendet, Paralympischer Weltcup erst richtig in den Startlöchern. So könnte man die kommende Woche des Organisationskomitees beschreiben. Am Montag starten ab 11:30 Uhr erneut Paralympische Athleten, diesmal die mit visueller Einschränkung und Amputationen, am Königsufer. Am Nachmittag zieht der Paralympische Tross dann ins erzgebirgische Altenberg weiter, wo am Dienstag die Distanz- und Biathlon-Rennen laufen. 

Damit nicht genug, steht auch noch die Dresdner Ski-Woche mit allerhand Events wie dem Charity-Lauf des Uniklinikums, dem Sparkassen-Brettl-Cup und einer Langlauf-Session für Jedermann am 17. Januar zwischen 16:00 und 20:00 Uhr an.

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