Überraschungen beim 100 Meter Sprint am Elbufer

Aktuelles - 10.01.2020

Der erste 100 Meter Super Sprint am Elbufer ist Geschichte. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich: Die erst 22 Jahre alte Coletta Rydzek vom SC 1906 Oberstdorf sprintete dabei überraschend auf den zweiten Platz. Rydzek: „Ich wusste, dass mir die Disziplin liegt, habe aber noch nie einen solchen Wettbewerb mitgemacht. Die Stimmung und die Bedingungen waren super.“ Ob der zweite Platz bei der Station der World Sprint Series in Dresden ein gutes Omen für den morgen anstehenden FIS Skilanglauf Sprint Weltcup ist, wollte die Schwester von Kombinations-Olympiamedaillengewinner Johannes Rydzek jedoch noch nicht sagen. „Es ist morgen ja erst mein zweiter Weltcup. Ich will mich erstmal für die Finals qualifizieren und anschließend weiter sehen.“ Coletta Rydzek sprintete im Finale mit 12,46 Sekunden ins Ziel. Den Sieg bei der Damenwertung holte sich Tereza Beranova aus Tschechien (12,33 Sekunden). Auf Rang drei landete die Norwegerin Marte Nordlunde (12,55 Sekunden). 

Bei der Wertung der Männer setzte sich der Schwede Johannes Hortlund mit 11,60 Sekunden vor dem favorisierten Italiener Emanuele Becchis (11,62 Sekunden) durch. Die Entscheidung fiel über das Zielfoto. Der Weltrekordhalter über den 100 Meter Skisprint Becchies (Rekord: 10,78 Sekunden) zeigte sich nach dem Rennen jedoch nicht enttäuscht: „Ich freue mich über meinen zweiten Platz. Die Bedingungen hier in Dresden waren der Wahnsinn. Ich hoffe, wir können so etwas im kommenden Jahr noch einmal auf die Beine stellen.“ Auf Platz drei landete Janez Lampic aus Slowenien (11,67 Sekunden). Der norwegische Superstar Ludwig Soegnen Jensen, der in ganz Skandinavien stellvertretend für den 100 Meter Sprint steht, landete in Dresden nur auf Rang fünf.

Beim 100 Meter Super Sprint, der in diesem Winter erstmals durch Europa zieht, gingen insgesamt 30 Männer und 20 Frauen an den Start. Die deutschen Damen Nadine Herrmann sowie die Geschwister Alexandra und Sonja Danner schieden bereits im Viertelfinale aus. Selbiges gilt für den Lokalmatador Richard Leupold sowie Maxim Cervinka.

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