Weltsport-Elite liefert sich spannende Rennen am Elbufer

Aktuelles - 11.01.2020

Über 2500 begeisterte Zuschauer verfolgten heute den dritten COOP FIS Skilanglauf Sprint Weltcup am Dresdner Königsufer. Ohne die Anwesenheit von Sprint-Superstar Johannes Klaebo war es schlussendlich der Franzose Lucas Chanavat, der sich auf dem 650 Meter langen Kurs direkt am Ufer der Elbe durchsetzte. Für den 25-Jährigen Franzosen war es der zweite Weltcup-Sieg der laufenden Saison. 

Chanavat: „Ich bin zum dritten Mal hier, es war wie immer eine tolle Atmosphäre. Die Kulisse ist super und es waren erneut viele Zuschauer da. Das ist echt fantastisch. Die Strecke war etwas anders als in den letzten Jahren, hat das Rennen aber meiner Meinung nach noch besser gemacht. Ich bin schon etwas traurig, dass Klaebo nicht da war. Aber ich denke, wir werden schon noch einige spannende Kämpfe im Laufe dieser Saison erleben.“

Auf Rang zwei landete der norwegische Vorjahressieger Sindre Bjoernestad Skar vor dem Schweden Johan Haeggstroem. Der favorisierte Federcio Pelligrino stürtzte bereits im Viertelfinale und kam am Ende nur auf Rang 27. Für den Italiener hat sich damit, wie im Vorjahr, die Hoffnung auf einen Podestplatz bereits früh erledigt.

Bei den Einzelrennen der Damen stand wie 2019 eine Schwedin ganz oben auf dem Treppchen. Die erst 20-Jährige Linn Svahn feierte beim CitySprint am Königsufer ihren zweiten Weltcup-Sieg überhaupt. Hinter ihr landete Anamarija Lampic aus Slowenien vor Svahns Teamkollegin Maja Dahlqvist.

Für das deutsche Team war bereits im Viertelfinale Schluss. Coletta Rydzek, Zweite beim 100 Meter Super Sprint am Vortag, landete als beste Deutsche auf Rang 15. Skiweltcup-Titelgesicht Nadine Herrmann erreichte Rang 24, es war aber dennoch für sie ein voller Erfolg. 
„Es war mal wieder ein tolles Event. Wenn man mich fragt, die bisher beste Auflage des COOP FIS Skilanglauf Sprint Weltcup Dresden mit der bisher besten Streckenführung.“ Die Strecke war in diesem Jahr 650 Meter lang und wurde von den Athleten in zwie Runden absolviert. Für Herrmann trotz des Ausscheidens ein entscheidendes Rennen im Saisonverlauf: „Für mich war meine Zeit im Prolog heute meine persönliche Bestleistung. Es ist zwar noch Luft nach oben, aber ich bin froh, dass ich das heute so auf den Schnee gebracht habe. Mein Viertelfinale war jedoch noch ausbaufähig. Ich hatte Schwierigkeiten, den Besten folgen zu können. Wir analysieren das noch heute. Aber die Motivation für die zweite Runde morgen ist hoch.“

Anne Winkler aus Sayda wurde 16. Sofi Krehl landete auf Rang 28. Bei den Männern wurde Maxim Cervinka bester Deutscher auf Rang 62. Lokalmatador Richard Leupold wurde 64.

Die Weltcup-Organisatoren zeigen sich mit dem ersten Event-Tag zufrieden. René Kindermann:„Es war wie immer eine tolle Stimmung am Elbufer. Pünktlich zu den Finals kam dann auch endlich die lang ersehnte Sonne heraus.“

Morgen geht es ab 11:30 Uhr mit den Teamsprints am Königsufer weiter. Tickets für das Großsport-Event sind auch morgen ab 10 Euro verfügbar. 

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