Dresdner Volunteers machen Ski WM zum Erfolg

Aktuelles - 08.03.2021

Sicherlich haben viele gespannt die Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf in den letzten Tagen verfolgt. Wie wir selbst am allerbesten wissen, ist so eine große Sportveranstaltung nur durch viele helfende Hände überhaupt machbar. Bewiesen haben das unsere Volunteers zuletzt sehr eindrucksvoll beim Skiweltcup im Dezember 2020 in Dresden. Doch warum die Erfahrungen nicht auch bei anderen Ereignissen einbringen und neue Eindrücke sammeln?

Einige unserer Volunteers haben sich das Selbe gedacht und entschlossen sich, Teil der Ski WM zu werden. Insgesamt 1400 freiwillige Helfer waren in Oberstdorf dabei. Um euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu geben, berichten einige Volunteer-Kollegen aus Dresden von ihrem Einsatz. Dabei wird deutlich: Von leeren Rängen, FFP2-Masken und Corona-Tests lässt sich hier niemand die Freude an der Arbeit vermiesen!

Bereits im Frühjahr 2019 hatten sich Matthias und Heidi für die Ski WM in Oberstdorf beworben. Nachdem durch Corona alles auf der Kippe stand, waren sie froh, dass die WM (fast) wie geplant stattfinden konnte. Für die beiden ging es schon Mitte Februar, also zehn Tage vor Beginn der Wettbewerbe, los mit der Arbeit. Sie haben im Vorfeld bei der Einkleidung der Volunteers geholfen: Mit festen Einkleideterminen kamen 15 Helfer zu jeder vollen Stunde, um die Abstands-Regeln einhalten zu können. Auch wenn in den Gesprächen mit den meist deutschen Helfern die Vorfreude auf die Heim-WM deutlich herauszuhören war, trübten die fehlenden Zuschauer allerdings ein wenig die Stimmung. Trotzdem: „Für uns war es wieder ein tolles Erlebnis, auch weil wir nach so langer Zeit wieder alte Bekannte von früheren Events (auch vom Skiweltcup Dresden) getroffen haben“, sagten sie.

Von den Maßnahmen gegen Corona und dem Hygienekonzept berichtet Michael, ebenfalls Stamm-Volunteer beim Weltcup. Da waren die regelmäßigen Tests: „Alle zwei Tage wurden die Volunteers mit einem Schnelltest getestet, einmal die Woche mit einem PCR Test.“ Auch die klare Abgrenzung einzelner Bereiche sollte zum Schutz vor dem Virus beitragen. Ein Volunteer, der wie Michael an der Schanze eingeteilt war, kam zum Beispiel nicht in das Langlaufstadion, der Blick auf die verschiedenen Rennen war somit leider etwas eingeschränkt. Die eigens für Volunteers reservierte Zuschauer-Plattform war dafür aber sicher eine angemessene Entschädigung. „Die Stimmung in den Teams und auch untereinander ist sehr gut. Jeder hat Lust, das Beste aus der Situation zu machen, hat aber auch Sehnsucht nach mehr WM-Feeling.“

Etwas überspitzter schildert Ines die Atmosphäre im leeren Ort selbst: Fast ein bisschen gruselig sei es dort aufgrund der fehlenden Wintersportfans gewesen. Von der Organisation war sie aber im Großen und Ganzen sehr überzeugt. Hier habe alles geklappt, von den Tests über die Verpflegung der Helfer bis hin zur eigens entwickelten App, die immer hilfreiche Infos parat hielt. Nur die Wege waren etwas länger, als man das aus Dresden gewohnt ist, da habe man sich zwei Mal überlegt, den Berg hoch zu gehen oder nicht.

Auch wenn alles bei dieser WM ein wenig anders war, als es sich viele Teilnehmer, Helfer und Fans gewünscht hätten, ist für viele Volunteers das Gefühl, einfach dabei sein zu können, sicherlich das Schönste. Oder wie Ines es auf den Punkt bringt: „Man fühlt sich doch ganz privilegiert, weil man einfach die Chance hat, mal rauszukommen, während andere zu Hause sitzen. Von daher haben wir schon echt Glück“.

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