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Der FIS Skiweltcup Dresden -
ein nachhaltig gedachter Event

Nachhaltigkeit und Umwelt-Aspekte haben bei der Planung des FIS Skiweltcup Dresden früh eine große Rolle gespielt. Inhaltlicher Ausgangspunkt dafür war „Green Events“ - der Leitfaden des Internationalen Skiverbandes FIS. Insbesondere das Konzept der kurzen Wege ist ein wichtiger Beitrag dafür. Das Athleten-Hotel befindet sich unmittelbar neben der Wettkampfstrecke, Service-Areal und robotron Ski-Arena sind für Sportler, Betreuer und Medien in nur fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Bereits bei der Premiere 2018 wählten die Athleten den Skiweltcup Dresden in der offiziellen FIS-Umfrage zu allen Weltcup-Veranstaltern im Bereich Event Qualität auf Rang 3 - eine klare Honorierung unserer Anstrengungen, die uns sehr gefreut hat.

Ein wichtiger Aspekt beim Thema Ressourcen schonende Produktion - durch das Veranstalten inmitten einer Metropole besitzt der FIS Skiweltcup Dresden eine gute CO2-Bilanz. Entscheidender Fakt dabei - die tausenden Weltcup-Zuschauer können problemlos zu Fuß, per Rad oder mit dem ÖPNV anreisen, statt mit Autos oder Bussen weite Wege in sensible Gebirgs-Regionen zurück zu legen.

Green Events - Leitfaden des Internationalen Ski Verbandes FIS

Der Internationale Skiverband FIS ist sich seiner Verantwortung für die Ressourcen schonende Produktion von Wintersport-Veranstaltungen seit vielen Jahren sehr bewusst. Ergebnis dessen war die Veröffentlichung des Leitfadens „Green Events“, in dem allen Weltcup-Veranstaltern konkrete Hinweise für eine umweltgerechte und nachhaltige Organisation an die Hand gegeben werden.

 

Konzept der kurzen Wege

Kurze Wege bedeuten weniger Transporte. Und das heißt - weniger Belastung für die Umwelt. Das offizielle FIS Athletenhotel Westin Bellevue Dresden liegt direkt an der Wettkampf-Strecke, bis zu Start und Ziel in der robotron Ski Arena sind es gerade einmal 5 Minuten zu Fuß. Der FIS Skiweltcup Dresden kommt also komplett ohne internen Shuttle-Verkehr aus. Hinzu kommt - viele Hotels in der Dresdner Innenstadt befinden sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe, auch die auswärtigen Besucher des Weltcups gelangen so zu Fuß zur robotron Ski Arena.

 

Deutliche bessere CO2-Bilanz als bei Weltcups in Gebirgsregionen

Kurze Wege bedeuten weniger CO2 Belastung für die Umwelt. Der größte Teil des CO2 Fußabdruck entsteht bei Wintersport-Veranstaltungen durch die An- und Abreise der Besucher - bei Weltcups in Gebirgsregionen können das pro Tag schnell mehrere Tausend Fahrzeuge sein. Durch die perfekte Lage in der Innenstadt können beim FIS Skiweltcup Dresden alle Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen - mit Fernzug und S-Bahn, Straßenbahn, oder per Fahrrad und zu Fuß.

ÖPNV-Kombi-Ticket & Fahrrad-Parkplatz

Alle Tickets für den FIS Skiweltcup Dresden sind als sogenannte Kombi-Tickets angelegt. Das bedeutet - alle Besucher der robotron Ski Arena können mit ihrem Ticket kostenfrei Busse und Bahnen der Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) nutzen. Wie auch alle Medienvertreter und sämtliche Volunteers. Sollte kein Schnee liegen, empfiehlt sich auch die Anreise per Fahrrad - damit Eure Bikes sicher stehen werden wir einen zentralen Fahrrad-Parkplatz einrichten.

Keine Versiegelung von Flächen

Für die Wettkampf-Strecke des FIS Skiweltcup Dresden müssen keinerlei Flächen versiegelt werden. Ein Großteil der Loipe befindet sich auf dem Elberadweg, das Auftragen des Schnees auf Rasenflächen verursacht keine Schäden am Grün.

Energieeffiziente Veranstaltungstechnik

Strom sparen ist gut für die Umwelt. Entsprechend ist der Einsatz Energie effizienter Veranstaltungstechnik ein wichtiger Punkt bei der Ausschreibung für unsere Technik-Partner. Unter anderem werden für die nächtliche Sicherheits-Beleuchtung der Strecke LED Lampen verwendet.

Schnee-Produktion mit 100% GRÜNEN STROM, keinerlei chemische Zusätze

Sämtliche FIS Weltcup-Veranstaltungen im Skilanglauf finden auf Kunstschnee statt. Für den FIS Weltcup Dresden kommt bei der Herstellung die weltweit modernste Technik zum Einsatz - die SnowFactory des Deutschen Skiverbandes vom Weltmarktführer Techno Alpin. Das Besondere hier - für die Herstellung des Schnees werden keinerlei chemische Zusätze verwendet. Den benötigten Strom für den Betrieb der SnowFactory beziehen wir vom lokalen Energie-Dienstleister DREWAG, zu 100% als GRÜNEN STROM.

Wasser für Schneeproduktion aus Regenwasser-Auffangbecken

Der Schnee für den FIS Skiweltcup Dresden wird in einem leerstehenden Hangar des Flughafens Dresden produziert. Das benötigte Wasser dafür stammt aus einem Regenwasser-Auffangbecken, welches Wasser vom Dach des Terminals sammelt.

Kein Verlust des Kunstschnees durch Lagerung in Flughafen-Hangar

Die Lagerung des Schnees erfolgt am Flughafen Dresden in einem leerstehenden Hangar. Der Vorteil - weder Sonne noch Regen können dem Schnee so etwas anhaben, der Tau-Verlust während der Lagerung ist marginal.

Einbindung regionaler Handwerker und Produktionsfirmen

Weltcup der kurzen Wege. Dies gilt in Dresden auch für die meisten Zulieferer. Rund 80 Prozent aller Handwerker und Produktionsfirmen kommen aus Dresden und Umgebung. Damit halten wir auch hier den CO2 Fußabdruck klein, und stärken gleichzeitig die regionale Wirtschaft.

Abfallvermeidung und Abfall-Trennung

Unser Catering-Partner arbeitet mit Mehrweggeschirr und einem Pfandsystem. Dadurch vermeiden wir Kunststoff-Müllberge. Für die dennoch anfallenden Abfälle haben wir ein Mülltrennungs-Konzept. Alle Dienstleister sind von uns außerdem zu maximaler Abfallvermeidung angehalten. Für die Befestigung von Sponsorenbanden nutzen wir wiederverwendbare Holz-Konstruktionen.

Green Office

Im Skiweltcup Büro in Dresden versuchen wir so wenig Papier wie möglich zu verbrauchen. Sämtliche Meetings finden bei uns per Screen oder Beamer statt, die Kommunikation der Weltcup-Crew erfolgt vorrangig per E-Mail und Messanger-Dienste. Außerdem bewerben wir offensiv die papierlose Option der Handy-Tickets für die robotron Arena (Apple Wallet, Android PassWallet).

Soziale Verantwortung

In der Crew des FIS Skiweltcup Dresden herrscht ein Gleichgewicht an Frauen und Männern. Dies betrifft sowohl unser kleines Weltcup-Büro, als auch die rund 350 Volunteers. Für förderungsfähige Gruppen bieten wir deutliche Ermäßigungen an, den Ticket-Preis für die robotron Ski Arena. Außerdem haben wir barrierefreie Zugänge für Menschen mit Behinderung eingerichtet, inklusive abgesperrter Bereiche mit perfekter Sicht für Rollstuhl-Fahrer.

Dresdner Skiwoche - Nachnutzung des Areals über den Weltcup hinaus

Die Strecke des FIS Skiweltcup Dresden wird über den Weltcup hinaus über einen Zeitraum von insgesamt 10 Tagen genutzt. Direkt im Anschluss lernen eine Woche lang Kinder aus ganz Sachsen das Skifahren - beim Projekt „Schulsport auf Ski“. Betreut von Olympia-Medaillengewinner Tobias Angerer und erfahrenen Trainern des Sächsischen Skiverbandes. Hinzu kommen an den Nachmittagen der Paralympische Tag, Junior City Biathlon, ein Charity-Event, Nachwuchs-Wettkämpfe und „Skilaufen für Alle“.

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