Schweden und Norwegen dominieren Sprintrennen am Elbufer

Aktuelles - 19.12.2021

Mit dem Teamsprint ist am Sonntagnachmittag der COOP FIS Langlauf Weltcup Dresden zu Ende gegangen. Bei den Damen setzten sich, wie schon im Einzelsprint am Samstag, die Schwedinnen durch. Maja Dahlqvist und Jonna Sundling, im Einzelsprint auf den Plätzen eins und zwei, sprinteten zu Gold. Auf Rang zwei landeten Jesse Diggins und Julia Kern aus den USA. Bronze ging an das slowenische Duo Anamarija Lampic und Eva Urevc.

Im Finale stand auch ein deutsches Team, bestehend aus Laura Gimmler und Sofie Krehl, das am Ende auf Rang neun landete.

Bei den Männern siegte Team Norwegen mit Thomas Helland Larsen und Even Northug von ihren Landsmännern Sindre Björnestad Skar und Haavard Solaas Taugböl. Platz drei ging an die Russen Alexander Bolschunow und Gleb Retiwych.

FIS und Athleten loben Dresden

Besonders von Athletenseite gab es in diesem Jahr viel Lob für den Skiweltcup am Dresdner Elbufer. Die alles überragende Siegerin Maja Dahlqvist reagierte auf die Information, dass es der vorerst letzte Skiweltcup in Dresden sein wird, schockiert: „Was wirklich?! Es war großartig hier! Ich mag Dresden. Es ist eine kurze und schmale Strecke, das liegt mir. Ich finde es unglaublich schade!“. Teamkollegin Jonna Sundling ergänzt:“ Ich bin wirklich gern hier!“

Die deutsche Athletin Laura Gimmler sagte bereits am Freitag: „Ein Citysprint ist etwas ganz Besonderes, das hat man zumeist nur einmal im Winter. Das macht total viel Spaß hier in Dresden, man hat ein hohes Tempo, eine tolle Kulisse, da passiert einfach immer sehr viel. Ich finde den Citysprint hier am Elbufer total schön und ich bedauere es, dass es vorerst das letzte Mal stattfindet. Ich hoffe, dass man das doch nochmal machen kann.“

Auch von Seiten der FIS gab es einmal mehr großes Lob für die Organisatoren: „Der Skiweltcup in Dresden hat in den letzten Jahren vorgelegt, wie Weltcup Veranstaltungen in Städten gestaltet werden können, um den Zuschauern den Langlaufsport schmackhaft zu machen. Der Fokus gilt dabei natürlich einer geeigneten Rennstrecke, welche das Team rund um Georg Zipfel hervorragend präpariert hat, sodass faire und gleichwohl spektakuläre Rennen garantiert wurden. Das Ausbleiben der Zuschauer war unter den aktuellen Umständen leider unumgänglich. Dennoch wurde die Organisation rund um die Rennen von großem Einsatz geprägt, was bei den Teams und allen FIS Family Mitgliedern sehr geschätzt wurde. Das Team des Skiweltcup Dresden hat bei jeder Austragung auf die Details geachtet und nun auch in diesem Jahr einen enormen Beitrag zu einer erfolgreichen Weltcup Saison geleistet,“ so Doris Kallen, Medienchefin des Skiweltverbandes.

Für alle Volunteers und Mitarbeiter des Skiweltcup Dresden galt am Wochenende 2G+. Bei über 400 Testungen kam es zu keinem einzigen positiven Coronafall. „Das macht uns natürlich sehr stolz und zeigt, dass unser Hygienekonzept vollumfänglich gegriffen hat. Alle Beteiligten hatten einen sicheren Skiweltcup,“ so Raiko Morales, der den Profisportwettkampf als Hygienemanager betreute.

LIVE in über 13 Nationen im TV

Insgesamt war der COOP FIS Langlauf Weltcup Dresden am Wochenende LIVE auf über 13 verschiedenen TV-Senden zu sehen, darunter in China und den USA. ZDF, Nent Sweden, Nent Norway, Nent Finland, Match TV (Russland) und Radio Slovenia berichteten mit eigenen Fernsehteams live vom Skiweltcup Gelände.

Im ZDF verfolgten bereits am Samstag 4,2 Millionen Zuschauer den COOP FIS Langlauf Weltcup Dresden am Fernseher.

„Wir sind mit der 5. Auflage des Skiweltcups in Dresden zufrieden. Einmal mehr hat Dresden sich als großartige Sportstadt in der Welt präsentieren können. Die Einschaltquoten sind vielversprechend. Wir erwarten rund 50 Millionen TV Zuschauer in Europa. In diesem Jahr gab es zudem besonders von den Athleten ein großartiges Feedback. Die Sportler und Teams wünschen sich, zum Skiweltcup nach Dresden zurück kehren zu können. Und auch die FIS fand in diesem Jahr viele lobende Worte. Dafür sind wir dankbar und blicken positiv in die Zukunft des Skiweltcups am Elbufer“, so Pressesprecherin Daniela Möckel.

Unterstützer Tickets begeistert

Erst vergangene Woche hatte das Organisationskomitee kurzerhand das Unterstützer Ticket ins Leben gerufen. Zum symbolischen Preis von 5 Euro konnten Fans ein virtuelles Ticket für den Skiweltcup Dresden kaufen. Der Erlös geht dabei zu 100% in den Ski Nachwuchs, genauer in das DSV Nachwuchscamp und in die Skivereine Niedersedlitz, Klotzsche und Altenberg. Bis zum Sonntagnachmittag wurden 2213 Unterstützer Tickets verkauft. „Das zeigt, dass es viele Menschen gibt, die den Skiweltcup schätzen und ihn gern am Dresdner Königsufer verfolgt hätten. Wir sind stolz und freuen uns, dass viele tausend Kinder durch den Erlös ihren Sport finanzieren und ausüben können.“ Unterstützer Tickets sind noch bis zum 24. Dezember im Verkauf unter ww.skiweltcup-dresden.de

Schulsport auf Ski am Montag, 20. Dezember

Ab dem morgigen Montag sind es dann die Kleinen, die den Weltcupschnee am Königsufer erobern. Grundschüler der Klassen 1 bis 3 lernen dann bis zum 23. Dezember unter Anleitung von Tobias Angerer

Weitere Informationen

Skiweltcup-Strecke
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